alexandra lubchansky
biography
Die Sopranistin Alexandra Lubchansky schloß ihr Studium am St. Petersburger Konservatorium in den Fächern Klavier und Komposition mit Auszeichnung ab.

Ihre Ausbildung setzte sie in Israel fort, wo sie die Auszeichnung der American Israel Cultural Foundation erhielt. Ein Stipendium des DAAD ermöglichte ihr, ihr Studium in Deutschland als Pianistin zu vollenden, nachdem sie den ersten Preis beim Rubinstein Klavierwettbewerb in Paris gewann. Mit Gabriel Lipkind (Cello) nahm sie eine CD als Pianistin auf.

Im September 2003 erhielt Alexandra Lubchansky in Luzern den Preis der Europäischen Kulturstiftung.

An der Opernschule Karlsruhe (bei Prof. Roland Hermann) begann sie ihre Gesangausbildung. Anschließend bekam sie ihren ersten Vertag am Stadttheater Hildesheim, wo sie ein umfangreiches Repertoire erarbeiten konnte(Lucia/"Lucia di Lammermoor", Konstanze/"Die Entführung aus dem Serail", Madame Herz/"Der Schauspieldirektor", Olympia/"Les Contes d'Hoffmann", Rosina/"Il barbiere di Siviglia", Zerbinetta/"Ariadne auf Naxos".

Alexandra Lubchansky arbeitet mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Sebastian Weigle, Lothar Zagrosek, Roberto Paternostro, Julia Jones, Manfred Mayrhofer und Kent Nagano. Sie gastiert unter anderem an den Opernhäusern in Baden-Baden (Festspielhaus/ Wagner: "Parsifal"/Erstes Blumenmädchen - mit DVD-Aufzeichnung), Frankfurt, Theater La Monnaie Brüssel, der Bayerischen Staatsoper München (Mozart: "Die Entführung aus dem Serail/ Blonde), der Semperoper Dresden , am Marijinsky Theater St. Petersburg (Strauss: "Ariadne auf Naxos"/Zerbinetta) und am Opernhaus Wiesbaden (Verdi: "La Traviata"/Violetta).

Im Januar und Februar 2006 sang Alexandra Lubchansky, im Rahmen der Mozartfestspiele, die Königin der Nacht in Mozarts "Die Zauberflöte" an der Bayerischen Staatsoper in München. Mit der selben Partie gastierte sie bereits an der Oper Karlsruhe, der Berliner Staatsoper und in Saarbrücken. Für das Fühjahr 2006 wurde sie ebenfalls von der Bayrischen Staatsoper beauftragt, als Sopranistin ein Stück des Komponisten H.W. Henze uraufzuführen. Im Juni 2006 gestaltete sie die Rosina in Christof Loys Neuinszenierung von Mozarts "La finta semplice" an der Oper Frankfurt unter der musikalischen Leitung von Julia Jones.

Als Solistin trat sie mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem Bayerischen Rundfunk, dem Hessischen Rundfunk, dem Nordwestdeutschen Philharmonie Orchester, dem Slowakischen Rundfunkorchester Bratislava, dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik und dem Ensemble Aventure Freiburg auf. Ihr Konzertrepertoire umfassen Werke vom Barock bis zur Zeitgenössischen Musik ("A Mirror on Which to Dwell" von Elliot Carter und den "Monolog" von Adriana Höszky). Sie gestaltete die Uraufführungen von Rolf Riehm, Marton Illes und Anton Safronov.

Im Juli 2005/06 gab die Sopranistin im Festspielhaus Baden-Baden Soloabende mit Orchester.

Im Sommer 2007 gibt Alexandra Lubchansky ihr Rollendebut als Imogene in Bellinis "Il Pirata" unter der Regie von Reto Nickler.

2008/09 ist die Sopranistin an der Frankfurter Oper als Fiakermilli in Christof Loys Neuinszenierung "Arabella" unter der musikalischen Leitung von Sebastian Weigle verpflichtet.